Familiennetz Donaumoos e.V.

Satzung des Familien-Netz-Donaumoos e.V.

Wir haben unsere Ziele immer klar vor Augen!

Damit Sie auch für Außenstehende transparent sind, haben wir unsere Zielsetzungen und den Weg dorthin in folgender Satzung festgehalten.

Präambel

Familien-Netz Donaumoos e.V. stellt ehrenamtliche und professionelle Hilfen für Kinder, Jugendliche und Familien bereit. Insbesondere werden dabei Hilfen und integrierende Maßnahmen für Multi-Problem-Familien im Donaumoos bereitgestellt.

Familien-Netz Donaumoos e.V. orientiert sich am individuellen Hilfebedarf einer Familie und sieht den Aufbau einer respektvollen Beziehung zu allen Familienmitgliedern als Voraussetzung der Vereinstätigkeit an.

Familien-Netz Donaumoos e.V. betrachtet die Integration der betreuten Familien in Netzwerke des örtlichen Sozialraums (Gemeinde, soziale Gruppierungen, berufliche Tätigkeit, Schule, Freizeit, Institutionen usw.) als grundlegend für den Erfolg der Arbeit an.

Familien-Netz Donaumoos e.V. arbeitet mit allen Institutionen zusammen, will vorhandene Hilfen erhalten, ergänzen oder auch eigene Hilfen anbieten und tritt nicht in Konkurrenz zu anderen Hilfeträgern.

Familien-Netz Donaumoos e.V. wird getragen von fachlich erfahrenen MitarbeiterInnen aus der Kinder- und Jugendhilfe und anderen sozialen Bereichen.

 

In diesem Sinne gibt sich Familienwerkstatt e.V. folgende Satzung:

 

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen "Familien-Netz Donaumoos e.V.“

Der Verein hat seinen Sitz bis zur Eröffnung eines eigenen Büros vorläufig in 85055 Ingolstadt, Hölderlinstr. 1 1/3 und wird im Vereinsregister eingetragen.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Ziele und Aufgaben des Vereins

Ziele von Familien-Netz e.V. ist es,

1 benachteiligten Familien und Lebensgemeinschaften, insbesondere den darin lebenden Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, Beratung und Hilfen anzubieten. Dies wird durch vielfältige und flexible Maßnahmen und Angebote erreicht, die auf die individuellen Bedürfnisse und Möglichkeiten der Betroffenen abgestimmt sind.

2 ein vielfältiges pädagogisches und therapeutisches Angebot bereitzustellen und dafür ehrenamtliche und professionelle Helfer zu gewinnen. Der Verein unterstützt alle Helfer darin, ihre Fachlichkeit (u.a. Anwendung anerkannter Methoden, Beziehungsfähigkeit, systemischen Sichtweise, Ressourcenorientierung, Vernetzung im sozialen Feld) aufzubauen, zu erhalten und zu erweitern.

3 Ziel des Vereins ist es, aktiv auf andere Institutionen und Einrichtungen zuzugehen und mit ihnen zusammenzuarbeiten um die gesteckten Ziele zu erreichen.

4 Ziel des Vereins ist es, ein Familienhilfezentrum aufzubauen und zu betreiben, um einen Standort zur Förderung der Kinder, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und der Familien bereitzustellen. Dieser Familienhof soll zentral im Donaumoos liegen.

 

Familien-Netz e.V. erreicht seine Ziele insbesondere durch

1. Angebot von professionellen Maßnahmen der Jugendhilfe, anerkannten pädagogischen und therapeutischen Hilfen und anderen Hilfeformen wie Eltern- und Familienberatung, schulische Betreuung, Einzelmaßnahmen, thematische Gruppenarbeit, soziales Trainingsmaßnahmen, Freizeitangebote, Konflikttraining gesetzlichen Betreuungen etc.

2.    Angebot von vielfältigen ehrenamtlichen Maßnahmen wie Freizeit- und Ferienförderung, Hausaufgaben- und Schulpatenschaften, Begleiten von Amtsgeschäften, praktische Beratung und Mithilfe in verschiedenen Bereichen des Alltags etc.

3.    Werben von Spendern, Förderern, ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern durch Kontaktpflege und Vernetzung mit verschiedensten Personen und Institutionen, durch Veranstaltungen, caritative Märkte, Messen etc.

4.    Gründung und Pflege eines Auftritts im Internet, wo die Leistungen und Möglichkeiten des Familienbetreuungen Donaumoos e.V. dargestellt und angeboten werden.

5.    Betrieb eines Büros und eines Arbeits- und Gesprächsraums. Darauf aufbauend wird ein Familienhof mit Freizeitbereich, Werkraum, Schlafräumen, Tierhaltung etc. eingerichtet.

 

§ 3 Steuerbegünstigung

1.    Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

2.    Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden keinerlei Ansprüche an das Vereinsvermögen. Keine Person darf durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 4 Zugehörigkeit zu einem Spitzenverband

Die Mitgliedschaft in einem Spitzenverband ist möglich.

 

§ 5 Mitgliedschaft

1.    Mitglieder können alle natürlichen und juristischen Personen werden, die die Ziele des Vereins unterstützen.

Die Mitgliedschaft wird erworben durch die Abgabe einer Beitrittserklärung und die Bestätigung durch den Vorstand.
Der Austritt eines Mitgliedes erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand mit einer Frist von drei Monaten zum Schluss des Geschäftsjahres möglich.

2.    Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden, wenn es den Vereinszielen zuwider handelt oder seinen Verpflichtungen gegenüber dem Verein nicht nachkommt. Gegen den Beschluss kann das Mitglied die Mitgliederversammlung anrufen. Diese entscheidet endgültig. Das Mitglied ist zu der Versammlung einzuladen und anzuhören. Bei mehr als einjähriger Inaktivität eines Mitglieds kann seine Mitgliedschaft von der Mitgliederversammlung gestrichen werden. Dies ist im Protokoll festzuhalten und dem Mitglied mitzuteilen.

 

§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitgliederversammlung erlässt eine Beitragsordnung, die die Höhe der jährlich zu zahlenden Beiträge regelt.

 

§ 7 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

1.    Mitgliederversammlung

2.    Vorstand.

§ 8 Mitgliederversammlung

1.    Oberstes Organ ist die Mitgliederversammlung. Sie wird in der Regel vom Vorstandsvorsitzenden geleitet.

Die Mitgliederversammlung stellt die Richtlinien für die Arbeit des Vereins auf und entscheidet Fragen von grundsätzlicher Bedeutung. Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung gehören insbesondere:
a. Wahl und Abwahl des Vorstandes
b. Berufung von nicht stimmberechtigten Beiräten in den Vorstand.
c. Beratung über den Stand und die Planung der Arbeit
d. Genehmigung des vom Vorstand vorgelegten Wirtschafts- und Investitionsplans
e. Beschlussfassung über den Jahresabschluss
f. Entgegennahme des Geschäftsberichtes des Vorstandes
g. Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes
h. Erlass der Beitragsordnung, die nicht Bestandteil der Satzung ist
i. Erlass einer Geschäftsordnung für den Vorstand
j. Beschlussfassung über die Übernahme neuer Aufgaben oder den Rückzug aus Aufgaben seitens des Vereins
k. Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und die Auflösung des Vereins.

Zur Mitgliederversammlung wird vom Vorstandsvorsitzenden unter Angabe der vorläufigen Tagesordnung mindestens zwei Wochen vorher schriftlich eingeladen. Sie tagt so oft es erforderlich ist, in der Regel einmal im Jahr.

2.    Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn mindestens 25 % der Mitglieder sie unter Angabe von Gründen verlangen. Sie muss längstens fünf Wochen nach Eingang des Antrags auf schriftliche Berufung tagen.

Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder anwesend ist; ihre Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit gefasst. Bei Beschluss-unfähigkeit lädt der Vorstand umgehend zu einer zweiten Mitgliederversammlung mit gleicher Tagesordnung ein. Diese ist unabhängig von der Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Auf diesen Umstand ist mit der Einladung hinzuweisen.

Über die Beschlüsse und, soweit zum Verständnis über deren Zustandekommen erforderlich, auch über den wesentlichen Verlauf der Verhandlung, ist eine Niederschrift anzufertigen. Sie wird vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer unterschrieben.

 

 

 

§ 9 Vorstand

1.    Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und dem Schatzmeister. Sie bilden den Vorstand im Sinne von § 26 BGB. Die Vorstandsmitglieder sind ehrenamtlich tätig.

2.    Zur rechtsverbindlichen Vertretung genügt die Zeichnung durch ein Mitglied des Vorstandes.

Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder beträgt 2 Jahre. Sie bleiben bis zur Bestellung des neuen Vorstandes im Amt.

Der Vorstand soll in der Regel monatlich tagen.

Die Beschlüsse sind schriftlich zu protokollieren und von dem Vorstandsvorsitzenden zu unterzeichnen.

 

§ 10 Satzungsänderungen und Auflösung

1. Über Satzungsänderungen, die Änderung des Vereinszwecks und die Auflösung entscheidet die Mitgliederversammlung. Vorschläge zu Satzungsänderungen, Zweckänderungen und zur Auflösung sind den stimmberechtigten Mitgliedern bis spätestens einen Monat vor der Sitzung der Mitgliederversammlung zuzuleiten. Für die Beschlussfassung ist eine Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Stimmberechtigten erforderlich.

Änderungen oder Ergänzungen der Satzung, die von der zuständigen Registerbehörde oder vom Finanzamt vorgeschrieben werden, werden vom Vorstand umgesetzt und bedürfen keiner Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung. Sie sind den Mitgliedern spätestens mit der nächsten Einladung zur Mitgliederversammlung mitzuteilen.

2. Bei Auflösung, bei Entziehung der Rechtsfähigkeit des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das gesamte Vermögen an das Kinder- und Jugendhilfezentrum St. Josef in Schrobenhausen, und zwar mit der Auflage, es entsprechend seinen bisherigen Zielen und Aufgaben ausschließlich und unmittelbar gemäß § 2 zu verwenden.



Lichtenau, 15. Mai 2012